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Händler

Sie können alle unsere Produkte als Kartonware sowie in Tüten abgepackt bei uns beziehen.

 

Gerne schicken wir Ihnen unseren Händlerkatalog.
Senden Sie uns dazu einfach Ihre Gewerbeanmeldung an:

info@dryfruit.de oder schicken Sie uns ein fax an: 0941-565940, oder rufen Sie uns an :0941-560169

Weitere Informationen für Händler erhalten Sie unter:
www.bittere-aprikosenkerne.de unter Marktplatz für Händler

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Rezepte

Hier finden Sie leckere Rezepte zu unseren Produkten und können selbst Rezepte einsenden

 

Hildegard von Bingen´s Nervenkekse

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

Mit Zimt und Muskatnuss für die Nerven.

 

Bulgur-Pilavi

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

Zuzubereiten wie Reis.

 

Grüner Spargel mit Sesam und Aprikosen

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

Gerade jetzt in der Spargelzeit…

 

Rote Linsen Topf

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

Warum sollte Esau seinem Bruder Jakob das Erbrecht verkauft haben, wenn das besagte Linsengericht nicht so köstlich gewesen wäre? Es muss so köstlich gewesen sein, dass er sogar auf seine rosige Zukunft verzichtete!
Probieren sie den türkischen rote Linsen-Topf, und Sie werden Esau sofort verstehen!

 

Tahchin e Mork

Ein Iranisches Festmahl mit Hähnchen und Joghurt.

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

 

Zereshk polo

Hier können Sie sich das Rezept als pdf-Dokument herunterladen.

Persisches Hähnchen mit Safran und Berberitze.

 

senden Sie uns Ihre Rezepte!

Schreiben Sie uns eine e-mail oder füllen Sie das Formular aus.

[contact-form to=”info@dryfruit.de” subject=”neues Rezept wurde angekommen”][contact-field label=”Name” type=”name” required=”1″][contact-field label=”E-Mail ” type=”email” required=”1″][contact-field label=”Nachricht” type=”textarea” required=”1″][/contact-form]

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Das Plantagenleben

Yusuf und Rabia sind hauptverantwortlich für die leckeren Früchte, ich gebe nur die Richtung vor, und sorge dafür, dass die Leckereien zu Ihnen auf den Tisch kommen.

 

Ohne Rabia geht gar nichts, sie ist die wichtigste Person auf der Plantage! Rabia versorgt als erstes morgens das Vieh – die Kühe werden von Hand gemolken (eine Melkmaschine benutzt sie nicht, sie melkt ihr nicht gut genug!) – dann wird das Fladenbrot gebacken. Nach dem Frühstück wird Butter, Joghurt und Käse bereitet, und dann gehts mit den Kühen auf die Weide. Vormittags will noch das Essen vorbereitet werden (zwei warme Mahlzeiten am Tag bereitet sie zu).

Im März wird der große Gemüsegarten angelegt. Auf Selbstversorgung wird viel wert gelegt. Im Sommer wird alles Gemüse, dass nicht frisch verbraucht wird in der Sonne für den Winter getrocknet. Die Bäuerinnen hier in Deutschland können diesen ausgefüllten Arbeitstag etwas nachempfinden! Zwischendrin will Mohamed versorgt sein und natürlich überall mithelfen! Die großen Mädchen Elâ Nur und Leyla gehen früh zur Schule und in den 3 Monaten Sommerferien helfen sie Rabia schon tüchtig mit. Dazu warten noch viele andere Aufgaben auf Rabia, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann, Leerlauf gibt es kaum, der Tag ist stark strukturiert.

Pflanzen und Tiere

Neben den Nutz- und Haustieren wie Kühe, Esel, Katzen und Hunde wird die Plantage von vielfältigen Tieren und Pflanzen bevölkert…

Diese rote Hornisse (Vespa orientalis) beispielsweise ist – zumindest in der Frühstückszeit – lästig, aber wirklich harmlos. Die kleinen gelben Wespen sind dagegen viel agressiver, vor allem wenn man zu nah ans Nest kommt!

Wenn man viel Glück hat, kann man nachts Stachelschweine sehen, häufiger kommen Füchse und Schildkröten vor. Auch Wildschweine sind nicht selten. Im Winter treibt der Hunger schon mal Wölfe ins Tal, Beute sind Hühner, Schafe und Ziegen.

Auch die Pflanzenwelt ist äußerst vielfältig und interessant. Die Farbenpracht im Frühjahr läßt das Land sprichwörtlich erblühen. Wenn man die trockene Landschaft nur im Sommer kennt, kann man diese üppige Vegetetion und Farbenpracht kaum glauben!

Sehenswert ist auch die riesige uralte Platane, die den Dorfmittelpunkt bildet unterhalb des Passes in unser Tal.

Euphrat und Tigris

Hier beginnt der Garten Eden, der Oberlauf des alten Zweistromlandes zwischen Euphrat und Tigris. Der Euphrat ist hier in den engen Tälern des südöstlichen Taurusgebirge zur Stromgewinnung angestaut (Karakaya-Baraj mit 200m hoher Staumauer).

Wenn es die Zeit erlaubt, dann gehen wir hinunter zum Boot und werfen die Netze aus. Am Abend kocht Yusuf dann ein köstliches Fischgericht, und in großer Runde schmeckt es immer am Besten.

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Trocknung der Früchte

Sie können sich sicher sein, dass unsere Früchte voll ausgereift, bis zum platzen mit allen Vitalstoffen gefüllt, geerntet und enzymerhaltend getrocknet werden!

 

Sonnengereifte Aprikosen

Das ist ein entscheidender Unterschied zu den unreif geernteten Früchten, die auf ihrem langen Weg im Schiffsbauch erst nachreifen müssen.

 

Unsere Trocknungsanlage garantiert eine schonende, verschmutzungsfreie Trocknung der Früchte nach dem der Stein herausgedrückt wurde.

Gleich nach der Trocknung werden die Früchte abgepackt und in unserem Kühlhaus eingelagert. Dies sichert den optimalen Erhalt der so wertvollen Vitalstoffe.

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Anbau und Ernte

Die Bäume brauchen sehr viel Pflege, und das leisten vorwiegend Yusuf und die Helfer. Im Sommer bin ich selbst auch zwei Monate während der Ernte und Trocknung auf der Plantage.

 

Die Bewässerung ist der Hauptteil der Arbeit

Die Aufgaben sind sehr vielfältig, aber in den fünf regenlosen Monaten nimmt die Bewässerung neben der Ernte einen Hauptteil der Arbeit in Anspruch.

Alte Oberflächenbewässerung durch Flutung der Terassen

Bis zur Umstellung auf automatische Beregnung in der Nacht musste am Tag in der sengenden Hitze aufwändig bewässert werden.
Nachdem vor der Umstellung die Bewässerung viel Zeit, Wasser und Strom = Geld benötigt wurde, war es wichtig ein neues System zu installieren. Nun haben wir eine moderne zeitgesteuerte Anlage, die wenig Wasser, Strom und Arbeitkraft benötigt. Es sind kleine niedrige Beregner die nur Nachts laufen, wenn der Strom billig und die Sonne schläft und nichts verdunstet. Auch wenn durch die Steuerung alles automatisch ein- und ausgeschaltet wird, muß doch jeder Beregner kontrolliert werden, ob er einwandfrei funktioniert. Jede Nacht 22:00 h startet Yusuf für ein – zwei Stunden zum Kontrollgang. Etwa jeder 10. Beregner muss von Schmutz gereinigt werden bis er wieder einwandfrei funktioniert.

Götz Lück 2004 bei der Bewässerung

Da nicht alles auf einmal bewässert werden kann, werden Sektionen gebildet. So kommt jede Nacht ein anderes Stück dran, und jeder Baum einmal in der Woche ausreichend Wasser. Viel Arbeit für gesunde Bäume und damit für gesunde Früchte.

Aber diese archaische Landschaft mit all ihrem Leben entschädigt reichlich für alle Mühen! Die Bewässerung ist nur ein Teil der täglichen Arbeit. Hacken, Düngen und immer wieder Reparaturen beschäftigen Yusuf in der übrigen Zeit.

Die Ernte ist immer wieder eine Mammutaufgabe

Zum Einen spielt das Wetter nicht immer mit, (z.B. starker Wind, der ohne uns die Aprikosen vom Baum schüttelt und uns dann vor logistische Probleme stellt.

Zum Anderen kommen vielleicht die Erntehelfer nicht immer Pünktlich (orientalische Zeitbegriffe, Bus ist kaputt…), oder jemand wird krank und schon läuft der schönste europäisch durchgeplante Ablauf aus dem Ruder.

Im Herbst wird Dünger in den Boden eingearbeitet

Im Herbst wird auch die Bewässerungsanlage abgebaut und das Getreide für die Selbstversorgung gesät.

Im Winter ist das Bäume-Beschneiden an der Reihe

Die Rinde wird mit Lehmkalk gestrichen. Es kann sehr kalt werden, oder sogar schneien. Allerdings kommt es eher selten im Tal vor, aber die Berge ringsherum sind immer schneebedeckt und der Pass kann manches Mal eine Woche unpassierbar sein.

Ab März geht es wieder los:

Der Boden wird bearbeitet und während der Blüte hoffen wir, dass uns der Spätfrost nicht alles vernichtet. Nun wird die Bewässerungsanlage wieder betriebsbereit gemacht.

Im Juni wird der Weizen geschnitten, gedroschen, zum Müller gebracht und Bulgur bereitet.

Dies ist nur ein grober Bericht über die sehr vielfältigen Arbeiten auf der Plantage Garten Eden.

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Die Plantage

In der archaischen Gegend haben wir 1993 einen Obstgarten mit 1500 Bäumen, vorwiegend Aprikosen und Maulbeeren, auf ca. 9 ha nach biologischen Richtlinien aufgebaut. Zusätzlich pflanzten wir 2011 Jahren 900 Granatapfelbäumchen. Dank des Klimas und der lieben Pflege gedeihen die Bäume ganz prächtig und liefern seit vielen Jahren sehr süße Früchte.

Blick auf die Plantage per Satellit

Unser Domiziel noch mit Lehmziegeln und Feldsteinen erbaut

Die Plantage erfordert viel Arbeit, und die erledigen Yusuf und seine Frau Rabia mit ihren zwei reizenden kleinen Mädchen Elâ Nur und Leyla und dem Jungen Mohamed.

Mohamed sehr souverän beim Motocross

 

Yusuf kümmert sich um die mittlerweile 2400 Bäume, und das ist keine leichte Aufgabe.

Da unser Garten Eden weit abseits liegt, ist auch noch sehr viel Selbstversorgung angesagt. Oft wird Getreide angebaut, immer der große Gemüsegarten angelegt, das Gewächshaus wird bepflanzt, und Futter für das Vieh muss auch noch angebaut werden.
Rabia kümmert sich auch um die Tiere und die Milchverarbeitung zu Butter, Käse, Joghurt und Ayran(Buttermilch). Dazu kommt noch die Versorgung von zeitweilig bis zu 50 Erntehelfer! Dies alles erfordert eine gute Logistik und hervorragenden Überblick. Trotzdem steigt zur Erntezeit der Stressfaktor, auch wenn es schon Routine ist, immer wieder an.

Rabia bei der Weizenernte

Erst nach der Ernte tritt eine etwas ruhigere Zeit ein. Es werden Verwandte und Freunde besucht. Yusuf muss die Ware für den Export fertig machen und alles organisieren, damit alles gut bei uns in Regensburg ankommt.
Mittlerweile haben Rabia und Yusuf in Malatya eine Wohnung gekauft. Alle drei Kinder gehen dort in die Schule, aber am Wochenende geht es zurück ins Dorf. Die Tiere stehen ab Herbst bei Rabias Schwester im Stall, so dass Rabia die Stadt in Ruhe erleben kann.
Yusuf und sein Bruder Seyfin kümmern sich um die zwei Geschäfte in der Stadt. Rabia ist wie immer der Mittelpunkt der Familie.
Im Winter ist auf der Plantage alles ruhiger und die Zeit zum Erholen und Kraft zu schöpfen für die kommenden Aufgaben. Im März erwacht die Natur und dann geht mit der Blüte alles wieder von vorne los.

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Galerie Orientales

Hier bekommen Sie einen Eindruck von dem Geschäft dry fruit und der Galerie ORIENTALES in Regensburg, Glockengasse 4, Götz Lück führt Sie ein in die Welt der Nomaden- und Dorfteppiche mit ihren jahrtausenden alten Symbolen.
Besuchen Sie uns und lernen Sie uns persönlich kennen, wir freuen uns über Ihren Besuch. Eine Kontaktaufnahme vorher ist ratsam. Geöffnet haben wir:
Mo.-Fr. v. 9:00h – 19:00h
Sa. v. 10:00h – 16:00h
oder im Internet:

 

Archaische Kunst